Hier erfahrt Ihr mehr über die Geschichte unseres Vereins

Die DLRG Ortsgruppe Öhringen ist bereits seit 1959 aktiv.

Zur Zeit haben wir ca. 250 Mitglieder aus allen Altersgruppen.

 Gegründet wurde die DLRG im Oktober 1913 in Leipzig, nachdem 1912 bei einem schweren Unglück auf Rügen 17 Menschen ertranken und damals durchschnittlich 5000 Menschen jährlich im Wasser ihr Leben verloren.

 Die Zielsetzung der DLRG ist seit damals bis heute unverändert geblieben: die Verbreitung sachgemäßer Kenntnisse und Fertigkeiten in Rettung und Wiederbelebung Ertrinkender durch ehrenamtliche Rettungsschwimmer der DLRG.

 Bereits 1942 gab es in Öhringen das erste Ohrnfreibad, 1951 wurde dann das erste Freibad am heutigen Standort eingeweiht, 1977 folgte das Rendelbad in der direkten Nachbarschaft. Bis zu diesem Zeitpunkt pausierte die Arbeit der 1959 gegründeten Ortsgruppe jeweils vom Herbst bis zum Frühjahr, da keine Übungsmöglichkeit in der näheren Umgebung zur Verfügung stand.

 Unter ihrem Gründungsmitglied und damaligen 1. Vorsitzenden Dr. med. Horst Benzing nahmen die Rettungsschwimmer ihre bis heute ausschließlich ehrenamtliche Arbeit auf: die Ausbildung von Nichtschwimmern und Rettungsschwimmern, Aufklärungsarbeit zur Verhütung von Badeunfällen und die Unterstützung der örtlichen Schwimmeister bei zahllosen Rettungswachstunden.

 Von 1964 bis 2003 hatte dann Gerd Decker den Vorsitz der Ortsgruppe Öhringen inne. Während dieser Zeit haben sich aus der Ortsgruppen Öhringen heraus zunächst die Stützpunkte Michelbach und Pfedelbach gebildet, welche sich später als eigene Ortsgruppen konstituierten und heute die Freibäder Michelbach, Untersteinbach und Oberohrn betreuen.

 Nachdem sich die Ortsgruppe Öhringen von 2003 bis 2018 unter der Leitung von Jürgen Reuß und Beate Decker stetig vergrößerte, ist seit 2018 Jürgen Eschenweck 1. Vorsitzender der Ortsgruppe.

  Zentrale Schwerpunkte der nächsten Jahre sind die Ausbildung von Nichtschwimmern, die Rettungsschwimmausbildung, die Ausbildung und Qualifizierung zu Ausbildungsassistenten und Lehrscheininhabern, sowie die Aufnahme der Fachausbildungen zum Wasserrettungsdienst, um auch für die Zukunft genügend Wachgänger für die Freibäder bereitstellen zu können.